Strukturwandel im Gesundheitsmarkt

September 2008 | Freiberufler, angestellte Krankenhausärzte, private oder gesetzliche Krankenversicherer, Pharma-Unternehmen, Dienstleister und Zulieferer dieser Berufsgruppen wie Branchen, stellen sich nach den Gesundheitsreformen der letzten Jahre strategisch neu auf.

Veränderte Rahmenbedinungen für Ärzte

Das GKV-Modernisierungsgesetz, das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz und schließlich das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz, oder kurz, die letzten drei Gesundheitsreformen, haben ihre Spuren nicht nur in der Ärzteschaft hinterlassen. HDI-Gerling ist heute in der Berufshaftpflicht-Versicherung von niedergelassenen, freiberuflich tätigen Ärzten mit rund 75.000 Verträgen einer der führenden Versicherer in Deutschland. Damit betreffen Veränderungen im Markt unserer Arzt-Kunden uns gleichermaßen.

Neue Geschäftsmodelle der Ärzte

HDI-Gerling hat sich bereits ab 2004 auf die neuen Geschäftsmodelle der Ärzte eingerichtet und hierfür Versicherungsprodukte, insbesondere in der Berufshaftpflichtversicherung, entwickelt. Damals hat sich bereits angedeutet, dass die überkommenden Grenzen zwischen ambulanter und stationärer beruflicher Tätigkeit durch den Gesetzgeber schrittweise aufgehoben werden. Praktizierten in der Vergangenheit zum Beispiel freiberuflich, selbständig tätige Ärzte vorwiegend in Einzelpraxen oder kleinen Gemeinschaftspraxen, so bilden sich heute facettenreiche Berufsausübungsgemeinschaften, medizinische Versorgungszentren und ärztliche Genossenschaften.

Daneben können Ärzte heute grundsätzlich neben der Tätigkeit im Krankenhaus zusätzlich freiberuflich, in eigener oder fremder Praxis, Einkommen erzielen. Das gilt selbstverständlich auch umgekehrt. Ob sich allerdings in Zukunft sogar Zweigstellen- und/oder Filialensysteme, besetzt mit selbständigen oder angestellten Ärzten, durchsetzen, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich jedoch hat der Gesetzgeber auch diese Geschäftsmodelle für Ärzte durch die letzte Gesundheitsreform gestattet.

Weiter ist zu beobachten, dass Ärzte, die genossenschaftlich organisiert sind, sich zunehmend durch die Geschäftsleiter der ärztlichen Netze vertreten lassen, damit diese die Einkaufsmacht vieler Ärzte im Netz bündeln, um Vorteile für ihre Mitglieder zu generieren.

Ärzte die sich in den neuen Geschäftsmodellen zusammenschließen, fragen heute vermehrt einen angepassten Versicherungsschutz nach. Das betrifft insbesondere die Haftpflichtversicherung.

Ein großes medizinisches Versorgungszentrum wiederum nähert sich im Außenbild einem mittelständigem Unternehmen. Dies spiegelt sich dann auch im Umfang des Versicherungsbedarfs wider.

HDI-Gerling Produktportfolio

Für die neuen Geschäftsmodelle der Ärzte steht bei HDI-Gerling ein angepasstes Produktpotfolio für alle Formen der Berufsausübungsgemeinschaften, für medizinische Versorgungszentren, Zweigstellen- und Filialsysteme, Genossenschaftsmodelle und für wechselnde Tätigkeiten der Ärzte vom ambulanten zum stationären Bereich, oder eben umgekehrt, zur Verfügung.

Kontakt

Wenn Sie als Arzt, als Geschäftsleiter eines MVZ oder einer ärztlichen Genossenschaft sich näher über wichtige Versicherungslösungen für die neuen ärztlichen Kooperationsmodelle informieren wollen, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Als Ansprechpartner steht Ihnen gerne Axel Schirp unter axel.schirp@hdi-gerling.de zur Verfügung.

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